Gansefort2Dirk Gansefort: Nach einer Ausbildung zum examinierten Krankenpfleger und einer Anstellung in der neurologischen Klinik am Marienkrankenhaus Hamburg studierte Dirk Gansefort Gesundheitswissenschaften an der HAW Hamburg mit dem Schwerpunkt Epidemiologie. Im Anschluss an das Studium folgte eine ca. dreijährige Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung der Universität Hamburg. Seit 2011 arbeitet Dirk Gansefort als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS Bremen in der Abteilung Prävention und Evaluation. Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen geschlechtersensible Forschung in der Epidemiologie, Forschung zur Gesundheit von Männern und lokalen Präventions- und Gesundheitsförderung-Ansätzen. Er ist Mitglied des Runden Tischs Männergesundheit Bremen. Seine ganz eigenen Zugänge zur Männergesundheit findet er über Sport und Musik.

 

Martin GerkenMartin Gerken: Jahrgang 1974, 2 Kinder, Rheinländer und Wahl-Bremer, hat nach dem Studium in Köln und Auslandsaufenthalten in Valencia und Sevilla an vielen Seiten im Gesundheitssystem gearbeitet und gelernt: Klassisch der Beginn in einem mittelgroßen Krankenhaus in Soest in der Inneren Medizin, dann für 4 Jahre der Wechsel in die Wissenschaft mit den Themen systematische Nutzenbewertung von Arzneimitteln und Leitlinien an der Uni Bremen. Wieder zurück an den Menschen in einer engagierten Bremer Hausarztpraxis mit dem Abschluss Facharzt für Allgemeinmedizin und schließlich Arbeitsmedizin im Bremer Stahlwerk als die Disziplin mit der größten Schnittmenge an Interessen und Fähigkeiten. Dort hat er auch die Männerarbeit (in mehrfacher Hinsicht) entdeckt.

 

 

 

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Peter Kölln: Bei einem Arzt, der lieber Schleifpapier statt Tupfer verwendet, sollte man besonders aufmerksam sein! Richtig, denn bei diesem Mediziner handelt es sich mit Sicherheit um Peter Kölln. Der freiberufliche Betriebsarzt und BGM-Berater ist bekannt für seine bildhaften Vorträge, Seminare und Healthcasts, mit denen er Mitarbeiter für ihre Gesundheit sensibilisieren möchte. Genauso ungewöhnlich wie seine Vergleiche, ist auch Peter Köllns berufliche Biografie. Als er 1998 sein Medizinstudium an der Universität zu Lübeck begann, wollte er noch Landarzt werden. Doch es kam anders: Nach dem Studium zog Peter Kölln nach Flensburg und startete seine ärztliche Ausbildung in der Chirurgie. Nach zwei Jahren wechselte er nach Bremen in die Innere Medizin. Seine vielfältigen medizinischen Interessen führten ihn über einen Zwischenstopp in der Altersmedizin zu dem eigentlichen Ort seiner Berufung: keine beschauliche Landarztpraxis, sondern das Bremer Stahlwerk. Dort hielt es ihn fast sechs Jahre. Heute ist er neben seiner vielfältigen freiberuflichen Arbeit, Betriebsarzt der DGzRS – den Seenotrettern. Anfang dieses Jahres hat er nach über zwei jähriger Interviewreise durch Deutschland den Praxisratgeber „Männer im Betrieb(s)Zustand – Der Praxisratgeber zur Männergesundheit“ herausgegeben. Dieser wendet sich an alle, die mit Männern zum Thema Gesundheit arbeiten. Schauen Sie mal rein unter http://www.peterkoelln.com!

2015_09_24_Foto_Frank_LuckFrank Luck: Mit grossem Interesse für Care-Arbeit absolvierte Frank Luck eine Grundausbildung zum examinierten Krankenpfleger in Deutschland und eine Weiterbildung zum diplomierten Intensivpflegefachmann in der Schweiz. Der Wunsch, das berufliche Handeln auf eine wissenschaftliche Basis zu stellen, führte zum Studium der Pflege- und Gesundheitswissenschaft an der Fachhochschule Gesundheit in Aarau sowie Pflegewissenschaft an der Universität Basel. Aktuell arbeitet er mit grosser Freude am Zentrum Gender Studies der Universität Basel zu seinem Dissertationsprojekt, in dem er Zusammenhänge zwischen Gesundheit(shandeln) und Männlichkeit(skonstruktionen) bei Männern zwischen 30 und 60 Jahren untersucht. Seine Kernarbeitsgebiete in der Lehre sowie in der Beratung sind: Geschlecht und Gesundheit, Genderkompetenz, Migration und Gesundheit: Inter- und Transkulturelle Kompetenz, Umgang mit komplexen Situationen in der Gesundheitsversorgung, Patienteducation, Qualitative Forschungsmethoden sowie Gender, Care, Pflege, und Gesellschaft. Er gehört zur Initiativgruppe „Care.Macht.Mehr“ und zu den Autor_innen des „Care-Manifestes 2013“.

Pierre_PfütschPierre Pfütsch: Nach dem Abitur in Leipzig studierte er die Fächer Germanistik und Geschichte in Mannheim. Während dieses Studiums kam er früh mit verschiedenen Aspekten der Genderforschung in Berührung, die auch die Themenfelder Gesundheit und Krankheit streiften. Nachdem er sich in seinen Forschungen intensiv mit dem Gesundheitsverhalten von Männern in der Frühen Neuzeit auseinandergesetzt hat, widmet er sich derzeit zeitgeschichtlichen Fragestellungen. In seinem 2012 an der Universität Mannheim und dem Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung Stuttgart gestarteten Promotionsprojekt untersucht er Präventions- und Gesundheitsförderungsangebote, die in der BRD zwischen 1950 und 2010 entstanden, aus geschlechterspezifischer Perspektive. Ein Ziel dieser Forschungsarbeit ist es dabei, eine mögliche Erklärung für die geringere Auseinandersetzung von Männern mit den Themen Prävention und Gesundheitsförderung zu geben.

 

 

Norbert Rönnau Humor 2Norbert Rönnau: Männercoach und Resilienztrainer. Nach der Ausbildung zum Tischler gründete er eine Tischlerei und leitete sie. Sein Interesse an Menschen führte ihn zum Pädagogikstudium, parallel absolvierte er eine Ausbildung in körperorientierter Psychotherapie. 1992 begann er im Männerbüro Göttingen und freiberuflich die therapeutische Einzelarbeit mit Männern und die Leitung von Männerseminaren. Er gründete mit anderen das Göttinger Institut für Männerbildung und Persönlichkeitsentwicklung. Seinen Ansatz der Identitätsstärkenden Persönlicheitsentwicklung für Männer entwickelte 2003 er als Coach und Trainer unter dem Label „Men at Work“ für Unternehmen weiter. Er ist Initiator und Leiter eines psychosozialen Modellprojektes für arbeitslose junge Männer. In en letzten Jahren rückte das Thema Gesundheit mehr in den Fokus. Den Ansatz der persönlichen Resilienzentwicklung zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit bei hoher Belastung vermittelt er in Seminaren, Fortbildungen und im Coaching für Führungskräfte, Unternehmen und Freiberufler. Persönlich halten den Vater von 6 erwachsenen Kindern Humor, Tennis, Badminton und Radfahren sowie Bewegung in der Natur gesund und beweglich. Schauen Sie mal rein unter http://www.norbert-roennau.de!

QuerformatBjörn Süfke: Jahrgang 1972, ist in Lübeck aufgewachsen und lebt heute in der Nähe von Bielefeld. Seit über 15 Jahren ist er selbständig tätig als Männerpsychotherapeut und bietet Fortbildungen im Gesundheits- und Beratungsbereich sowie Seminare an Hochschulen und Ausbildungsinstituten an. Nach ein paar Fachpublikationen zu Beginn des Jahrtausends kam 2008 sein erstes Sachbuch heraus: „Männerseelen – ein psychologischer Reiseführer“. Seitdem darf er in Vorträgen, Lesungen und Interviews die Männer erklären (Lieblingsfrage: „Warum haben Männer solche Schwierigkeiten, am Feierabend auf Kuscheln umzuschalten?“). Privat ist er passionierter Fußballfan und fanatischer Vater, wovon „Die Ritter des Möhrenbreis – Geschichten von Vater und Sohn“ erzählen. Seit ihrem Erscheinen, spätestens aber seit Kind Nummer Drei, wird er verstärkt auf das Thema „Vaterschaft“ angesprochen (Lieblingsfrage: „Sind Sie denn nun so ein ‚neuer Mann‘ oder ‚neuer Vater‘ oder …?“). Zum Thema „Fußball“ befragt ihn leider nie jemand… Schauen Sie mal rein unter http://www.maenner-therapie.de!

Christoph SchwammChristoph Schwamm…wurde 1985 in Koblenz geboren. Er studierte Geschichte und Literatur in Freiburg im Breisgau und Nottingham. Während seines Studiums beschäftigte er sich vor allem mit Krankheit und Gesundheit in der Antike sowie mit den Ursprüngen der modernen Naturwissenschaft im Zeitalter Isaac Newtons. Seit 2012 schreibt er, betreut von Professor Dr. Martin Dinges, als Stipendiat der Robert-Bosch-Stiftung an seiner Dissertation zur Geschichte der psychischen Gesundheit von Männern in der Bonner Republik. Anhand von psychiatrischen Krankenakten aus fünf Jahrzehnten untersucht er die Schicksale von Männern, die mit „psychischen Erkrankungen“ diagnostiziert wurden. Dabei geht er der Frage nach, wie Ärzte und Therapeuten, Angehörige und natürlich die Männer selbst mit dieser Situation umgingen und welche Rolle dabei ihr Geschlecht spielte.

 

Johannes VennenJohannes Vennen: Seit vielen Jahren in Kiel niedergelassen mit seiner Psychologischen Praxis für Männer hat sich Vennen auf die Psychotherapie von Männern, die Entwicklung männergerechter Beratungskonzepte und die Durchführung von Gesundheitsworkshops für Männer spezialisiert. Schauen Sie mal rein unter http://www.praxis-vennen.de!